... oder unser Ende?
Es
begann vor dreieinhalb Milliarden Jahren in einem Schlammpool, als
ein Molekül eine Kopie von sich selbst machte und so zum ultimativen
Vorfahren allen irdischen Lebens wurde. Es
begann vor vier Millionen Jahren, als das Gehirnvolumen in der
Hominidenlinie rapide zu steigen begann.
Vor
fünfzigtausend Jahren mit dem Aufstieg des Homo sapiens sapiens.
Vor
zehntausend Jahren mit der Erfindung der Zivilisation.
Vor
fünfhundert Jahren mit der Erfindung der Druckmaschine.
Vor
fünfzig Jahren mit der Erfindung des Computers.
In
weniger als dreißig Jahren wird es enden.
Das Thema "KI" ist in aller Munde. Hier in The Guardian. Viele suchen „methods
that might give humanity a way out: so-called friendly AI.“
Und sie erklären: „'Friendly'
means [...]: that the machines of tomorrow will not wipe us out in
their quest to attain their goals.“
Dazu gehört MIRI, das Machine Intelligence Research Institute in
Berkeley.
Und das Centre for the Study of Existential Risk
(CSER) in Cambridge.
Diese Institution sagt von sich: „We
are dedicated to the study and mitigation of risks that could lead to
human extinction or civilisational collapse.“
Oder das Future of Humanity Institute
an
der Universität in Oxford, angeblich “the most interesting place
in the universe.” Solche Gruppen gibt es viele – wirken sie auch,
arbeiten sie zusammen?
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| Foto von CSER (hier) |
Zumindest reihen sie sich in die Schar
der Warner vor eine „starken KI“ ein, vor einer
„super-intelligent
AI“.
Also nicht vor der „schwachen KI“, die eine
Aufgabe besser kann als Menschen (Schach spielen, Tumore
diagnostizieren, Schaltkreise entwerfen, Sprache und Gesichter
erkennen) und bei anderen Aufgaben scheitert. Sondern die alles
können – und zwar besser als wir. Wie können wir das verhindern?
Mit noch mehr Technik, noch mehr KI? Oder mit einem tragfähigen
alternativen Modell für die Organisation der Gesellschaft („a
viable alternative model for the organisation of society“),
wie es in dem Film „The Lego Movie“
vorgeschlagen wird? Um „das Ende der Welt, wie wir sie kennen“,
zu verhindern? In dem die superintelligente KI uns wie Affen im Zoo
hält? Der Film zeigt uns „how society could be structured
differently. It invites us to imagine other worlds.“ Das meint
zumindest The Guardian: „The Lego Movie – a toy story every adult needs to see“.
Sie machen sich wirklich Gedanken, die Experten, nicht nur Nick
Bostrom in seinem Buch „Superintelligenz: Szenarien einer kommenden Revolution“.
Oder ich in meinem.